Projektentwicklung und Ankauf

Sie bieten auf ein Objekt. Nicht auf einen Ordner.

Das Exposé kommt per Mail, meist ohne Vorwarnung. Acht Seiten, ein Luftbild, eine Mietaufstellung ohne Details, und bis zur Runde am Nachmittag muss intern klar sein: weiterverfolgen oder ablegen.

Erst wenn Sie wollen, Ihr Exposé und die Projektanalyse daneben.

Aufnahme aus der Anwendung, Demoprojekt.

Das, was am längsten dauert

Die Dienstbarkeiten liegen danach auf den Flurstücken.

AIMI zieht die Rechte aus Abteilung II heraus und hängt jedes an das Flurstück, auf dem es liegt. Daneben steht, wer begünstigt ist, gebündelt über alle Blätter. Darunter steht, welche Bewilligungsurkunde dazu genannt wird und ob sie im Datenraum liegt.

Ein Wegerecht zugunsten eines fremden Flurstücks ist etwas anderes, wenn der Begünstigte dort liegt, wo Ihre Halle hinsoll, als wenn er am anderen Ende eine Ecke kreuzt. Deshalb steht das begünstigte Flurstück auf der Karte, darunter die Baulasten in einer Tabelle. Sie sehen, wer außer Ihnen auf dem Grundstück Rechte hat und welche Urkunde Sie nachfordern müssen. Was das Recht wert ist und wie man es löscht, bleibt bei Ihren Beratern.

„Nur alleine das ganze Grundbuchthema, das mal einfach zu sehen.“

Geschäftsführender Gesellschafter eines Projektentwicklers. Auf Wunsch stellen wir den Kontakt für ein Referenzgespräch unter Vertraulichkeit her.

Abteilung II, Rechte und ihre Urkunden

Referenz Status Quelle
Geh- und Fahrrecht, Flurstück 12 Liegt vor Grundbuch, Abteilung II
Bewilligungsurkunde dazu Fehlt in Abteilung II genannt
Leitungsrecht Versorger Liegt vor Grundbuch, Abteilung II
Baulast Feuerwehrzufahrt Fehlt teilweise nur im Exposé erwähnt
Nachgestellt nach der Anwendung, mit erfundenen Unterlagen. Keine echten Kundendaten.

Wo AIMI aufhört

Vier Sätze, die wir lieber vorher sagen als in der Demo

AIMI urteilt nicht

Es beschreibt, was in den Unterlagen und den amtlichen Daten steht, mit der Stelle im Dokument. Was ein Recht wert ist und was Sie bieten, entscheiden Sie.

AIMI rechnet Ihre Ankaufskalkulation nicht

Die gehört Ihrem Team. AIMI liefert die Größen dafür: Flächen, Laufzeiten, Auflagen, Rechte, jede mit ihrer Fundstelle.

AIMI wird mit jedem Dokument besser

Bei einem Exposé und einem Lageplan sehen Sie die amtlichen Daten und das, was im Exposé steht, mehr nicht. In der Exklusivität, wenn der große und unaufgeräumte Datenraum kommt, ist der Unterschied am größten.

AIMI ersetzt niemanden, der unterschreibt

Verlangen Ihre Geldgeber eine technische Prüfung, unterschreibt weiter der Spezialist, der dafür haftet. AIMI arbeitet ihm zu, damit er schneller fertig ist.

Und was es kostet

Kein Jahresvertrag und keine Nutzerlizenzen: Ob zehn Leute Zugang haben oder zwei, kostet nichts extra. Bezahlt wird, was durchläuft, aus einem Guthaben, das Sie vorher festlegen.

Ein Projekt, das über Jahre mitläuft, kostet, was es liest, nicht was es lagert. Die Größenordnung für Ihren Fall nennen wir nach einem kurzen Blick hinein, im ersten Gespräch und nicht nach drei Terminen.

Zwei Fälle aus dem Grundbuch

Ein Recht, das keiner kannte, kostet keine Verhandlung. Es kostet Monate.

Ein Entwickler hatte gekauft und konnte nicht anfangen: Geh- und Fahrrechte im Grundbuch, die niemand geprüft hatte, auch die Juristen der Verkäuferseite nicht. Der Notartermin lag im Dezember, die Löschung wurde erst acht Monate später beauftragt, und beim Löschen tauchten vier weitere Begünstigte auf, die selbst nichts von ihren Rechten wussten. So lange lief die Vollzugsbedingung weiter, teure Kanzleien blieben gebunden, und entwickeln konnte in dieser Zeit niemand.

Ein anderer fand erst in der Exklusivität ein fremdes Flurstück mitten im eigenen Areal, im Grundbuch des Verkäufers gar nicht aufgetaucht, unter der bezahlten Hauptplanung. Ohne dieses Stück war die Planung wertlos, gekauft werden musste es zusätzlich.

„Hätten wir das früher transparent gehabt, hätten wir die Fragen gestellt, bevor wir überhaupt in die Planung gegangen sind.“

Geschäftsführender Gesellschafter, über das fremde Flurstück im eigenen Areal. Auch hier stellen wir auf Wunsch den Kontakt für ein Referenzgespräch her.

In vier Schritten

Vom Exposé bis zur Entscheidungsvorlage

Ihr Vorgehen bleibt Ihr Vorgehen. Es beginnt bei dem, was die Entwicklung blockieren kann.

Schritt 01

Exposé und Unterlagen anbinden

Mail-Anhang, ZIP, SharePoint. Auch der unaufgeräumte Datenraum.

Schritt 02

Projektanalyse lesen

Grundbuch, Bauplanungsrecht, Altlasten, Kampfmittel, Denkmalschutz.

Schritt 03

Fehlende Unterlagen und Fragen

Was vorliegt, was zu alt ist, was fehlt. Als Excel an den Verkäufer.

Schritt 04

Ihre Entscheidungsvorlage

Im Format Ihres Hauses, von Objekt zu Objekt vergleichbar.

Was von Ihrem Tisch geht

Vier Stellen, an denen Sie schneller sehen, was geht

Was Sie an einem Objekt sehen wollen, ist bei Ihnen anders als nebenan. Deshalb richtet sich AIMI nach Ihrem Vorgehen. Was weggeht, ist das Suchen.

Was auf dem Grundstück geht

§ 34 BauGB oder Bebauungsplan, GRZ und GFZ, die Nebenbestimmung aus einer alten Genehmigung, dazu die Höhen der Nachbarbebauung, soweit Ihr Bundesland die amtlichen Daten dafür herausgibt.

Welche Quellen dahinterliegen, und wo sie fehlen

Flurkarten, amtliche 3D-Modelle für Gebäudehöhen, Bodenrichtwerte mit Stichtag, Bebauungspläne als Ebene auf der Karte, dazu historische Landesbauordnungen nach Datum und Bundesland, weil für ein Gebäude die Ordnung seines Baujahrs gilt.

Die Qualität schwankt zwischen den Bundesländern, und in einem Land ist die Flurstückkarte nicht frei verfügbar. Deshalb sagen wir Ihnen die Datenlage nicht pauschal, sondern an Ihrem Grundstück: Nennen Sie eines im Gespräch, dann sehen Sie, welche amtlichen Quellen dafür vorliegen und welche wir uns auf Umwegen holen müssen.

Was Abriss und Umnutzung teuer macht

Altlasten und Schadstoffe, Kampfmittel, Denkmalschutz und Hochwasser stehen am selben Objekt statt in fünf Gutachten.

Wenn sich zwei Gutachten widersprechen

Sagt ein Gutachten von 2009 etwas anderes als der Vertrag von 2021, stehen beide chronologisch nebeneinander, mit Datum und Fundstelle.

Entschieden wird das nicht von AIMI. Sie sehen beide Stände und wählen, was gilt.

Sie fragen, was Sie an jedem Objekt fragen

Eine eigene Kachel in der Projektanalyse beantwortet Ihre Frage und läuft danach an jedem neuen Objekt automatisch mit.

Ein Beispiel aus einem Gespräch

Ein Entwickler wollte wissen, ob ein Grundstück in einem erdbebengefährdeten Gebiet liegt, weil das bei einer großen Halle schnell in die Gründung schlägt. Karte hinterlegen, Kachel definieren, fertig.

Genauso gehen Fragen aus dem textlichen Teil eines Bebauungsplans: Ist eine Nutzung rund um die Uhr zulässig, ist logistische Nutzung zulässig. Was im Datenraum steht, wertet AIMI aus. Was dort nicht steht, meldet es als Lücke.

Ihre Vorlage, Ihr Ankaufsprofil

Ihre Einschätzung entsteht im Format Ihres Hauses, weil AIMI aus Ihrer Vorlage und ein paar ausgefüllten Beispielen lernt, wie Sie schreiben.

Was Ihr Team stattdessen macht

Am besten laden Sie die leere Vorlage hoch und dazu ein, zwei ausgefüllte Stände. Dann weiß AIMI, wie Sie abkürzen, welche Spalte was bedeutet und wo nichts stehen darf, wenn nichts vorliegt.

Es ist wie mit einer neuen Kollegin, die Sie einmal anlernen. Nur übernimmt sie die Fleißarbeit und nicht das Urteil. Wer sonst abends noch Mietaufstellungen in eine Tabelle überträgt, sitzt in der Runde und sagt, was er von dem Objekt hält. Und weil das Exposé bei Ihnen in Outlook ankommt und nicht in einer neuen Software: AIMI antwortet auch dort, per Add-in in Outlook, Word und Excel.

Aus einem echten Projekt

Der Fund stand klein und kaum leserlich im Bebauungsplan.

Ein Projektentwickler hielt sein Objekt für sauber. In der Projektanalyse stand ein Lärmschutzpegel, klein gesetzt an einer beiläufigen Stelle des Bebauungsplans. Gesehen hatte ihn niemand.

Gefunden hat ihn AIMI in der Projektanalyse. Das ist ein Fall aus unserer eigenen Arbeit und kein Kundenzitat, deshalb steht er hier ohne Anführungszeichen.

Glauben müssen Sie uns das nicht. Nehmen Sie ein Objekt, das Sie in- und auswendig kennen, und lassen Sie AIMI darüber laufen. Kundennamen nennen wir dabei nicht, auch Ihren nicht.

Bevor das erste Exposé hochgeht

Was Entwickler uns zuerst fragen

Was belegt ist, steht hier. Wo wir den Nachweis nicht haben, steht das genauso.

Bleiben unsere Daten bei uns?

Ausschließlich in europäischen Rechenzentren, getrennt von jedem anderen Unternehmen. Betrieben werden sie von Microsoft, AWS und Google; welcher Vertrag welche Zusage trägt, legen wir Ihrer IT schriftlich vor. Mit Ihren Daten wird kein Modell trainiert, weder unseres noch das eines Anbieters.

Was kostet das?

Abgerechnet wird nach dem, was durchläuft: je Durchlauf und nach Umfang, nicht pro Sitzplatz. Die Hälfte des Preises zahlen Sie im Proof of Concept, 70 Prozent im ersten zugeschnittenen Projekt, danach den normalen Preis. Die Zahl für Ihren Fall nennen wir nach einem kurzen Blick auf Ihre Unterlagen, nicht nach drei Terminen.

Wie schnell sind wir startklar?

Anbinden dauert Minuten, gelesen wird im Hintergrund, eingerichtet ist das an einem Tag. Ein IT-Projekt ist es nicht.

Und wenn die Unterlagen schlecht gescannt sind?

Dann steht das dabei. Zu jedem Dokument zeigt AIMI, wie viel davon verwertbar war. Was unleserlich ankommt, wird als unleserlich gemeldet und nicht als geprüft.

Europäische Rechenzentren Auftragsverarbeitung nach Art. 28 Getrennt je Unternehmen Kein Modelltraining mit Ihren Daten

Warum wir vom Grundbuch mehr verstehen als von Software allein

Einem Rechner beizubringen, was eine unterstrichene Eintragung bedeutet, was durch ist und was noch gilt, geht nur, wenn man ein Grundbuch selbst verstanden hat. Entstanden ist AIMI über Jahre gemeinsam mit Fachingenieuren und Anwälten, die jedes Ergebnis gegengelesen haben, und die sind bei fachlichen Fehlern wenig geduldig.

Ein geschäftsführender Gesellschafter hat es nach der ersten Projektanalyse so gesagt: „Sie haben dieses technische Know-how, aber Sie verstehen auch ein bisschen was vom Grundbuch. Das ist nicht immer gegeben.“

Wie fängt das erste Objekt an, und was kommt nach dem Ankauf?

Mit einem Objekt, das gerade auf Ihrem Tisch liegt, und mit dem, was dazu da ist. Danach setzen wir uns zusammen und schneiden die Projektanalyse auf Ihre Objekte zu: welche Kacheln Sie brauchen, welche wegfallen, wie Ihre Liste der fehlenden Unterlagen aussehen soll. Ihre Vorlagen und Ihr Ankaufsprofil kommen zuerst dran.

Was Sie im Ankauf über das Objekt gelernt haben, bleibt beim Objekt und geht mit in die Entwicklung: Protokolle, Angebotsvergleiche, Termine und Kosten auf demselben Stand wie der Ankauf. Dieser Teil ist zurzeit nur für Entwicklungspartner freigeschaltet. Wenn Sie dort mit hineinwollen, sagen Sie es im Gespräch.

Zeigen Sie uns ein echtes Objekt.

Bringen Sie ein Exposé mit, gern eines, das Sie gerade beschäftigt. Wir legen daneben, was AIMI dazu findet, und Sie sagen uns, ob das Ihre Nachmittagsrunde verändert. Wir gehen mit Ihnen durch Ihr Objekt, nicht durch eine Präsentation.

„Das Risiko zu minimieren, darum geht es heute. Das große Zauberwort überhaupt“, sagt ein geschäftsführender Gesellschafter über sein Kaufmotiv. Anfangen können Sie mit einem Projekt.

15 Minuten am Telefon

Sie hinterlassen Ihre E-Mail-Adresse, wir melden uns für einen Termin. Unterlagen brauchen wir dafür nicht.